Reja: Gefunden in einem Dorf in Griechenland
Reja wurde in einem Dorf in Griechenland entdeckt. Besucher wurden auf die Hündin aufmerksam und informierten unsere Tierschützerinnen vor Ort. Als unsere Helferin Anastasia Reja abholte, war schnell klar: Diese Hündin braucht dringend Hilfe.
Reja ist etwa fünf bis sechs Jahre alt. Sie war stark abgemagert, verwahrlost und deutlich von Krankheit gezeichnet. Ihr Körper zeigte, dass sie schon länger auf sich allein gestellt gewesen sein muss.
Trotz ihres schlechten Zustands zeigte sich Reja von Anfang an sanft und sehr menschenbezogen. Sie ließ sich mitnehmen, fuhr ruhig im Auto mit und zeigte den Menschen um sie herum, wie viel Vertrauen noch in ihr steckt.
Unsere Tierschützerinnen gaben ihr den Namen Reja. Der Name bedeutet „die Goldene“. Für diese Hündin wünschen wir uns nun genau das: eine echte Chance auf ein besseres Leben.
Die Diagnose beim Tierarzt
Reja wurde tierärztlich untersucht. Leider bestätigte sich dort, dass sie schwer krank ist: Sie wurde positiv auf Leishmaniose und Herzwurm getestet.
Beide Erkrankungen müssen ernst genommen werden. Sie brauchen Medikamente, Kontrolle und eine Behandlung, die über längere Zeit begleitet werden muss. Eine schnelle Lösung gibt es hier nicht.
Zum Glück waren Rejas Blutwerte stabil genug, um ihr diese Chance zu geben. Sie wiegt aktuell nur etwa 13 Kilogramm und muss körperlich dringend aufgebaut werden. Gleichzeitig wurde bereits mit der ersten Behandlung begonnen.
Benötigt werden unter anderem Medikamente wie Milteforan, Leishgard, Antibiotika, Zylapour und Advocate. Dazu kommen tierärztliche Kontrollen, weitere Untersuchungen und die laufende medizinische Überwachung.
Was unsere Community möglich gemacht hat
Nachdem wir Rejas Geschichte auf Social Media geteilt haben, ist etwas passiert, das uns sehr berührt hat: Viele Menschen haben hingesehen, gespendet, geteilt und Reja nicht einfach weiter übersehen.
Durch unsere Social-Media-Community sind bereits 1.956,00 € für Reja zusammengekommen.
Das ist ein unglaublich starkes Ergebnis und eine große Hilfe für ihre medizinische Versorgung. Jede einzelne Spende trägt dazu bei, dass Medikamente bezahlt, Untersuchungen ermöglicht und die weitere Behandlung gesichert werden kann.
Dafür möchten wir von Herzen Danke sagen. An alle, die gespendet haben. An alle, die den Beitrag geteilt haben. Und an alle, die mithelfen, dass Hunde wie Reja eine Chance bekommen.
Reja soll nicht wieder übersehen werden
Reja ist eine wirklich liebe Hündin. Unsere Tierschützerinnen beschreiben sie als sehr sanft, freundlich und verschmust. Sie ist gut im Auto, nimmt Hilfe an und zeigt trotz allem, was hinter ihr liegt, ein liebevolles Wesen.
Sie frisst lieber Nassfutter als Trockenfutter und braucht nun vor allem Versorgung, Ruhe und Menschen, die weiter an sie glauben.
Für uns ist klar: Reja soll nicht einfach ein weiterer Straßenhund bleiben, der krank gefunden wurde und dann wieder vergessen wird. Sie hat die Chance verdient, stabil zu werden und irgendwann ein weiches Körbchen und eigene Menschen zu finden.
Medizinische Notfälle kosten viel Geld
Notfälle wie Reja gehören zu den schwersten Aufgaben im Tierschutz. Oft beginnt alles mit einer Meldung, dem Sichern eines Tieres und einem Tierarztbesuch. Danach zeigt sich erst, wie groß die Baustelle wirklich ist.
Bei Reja bedeutet das: Medikamente, Nachkontrollen, Aufbau, Überwachung und weitere tierärztliche Versorgung. Diese Hilfe ist lebenswichtig, aber sie verursacht hohe Kosten.
Als Verein können wir solche Notfälle nur auffangen, wenn Menschen uns dabei unterstützen. Rejas Geschichte zeigt, wie wichtig diese Hilfe ist — und wie viel gemeinsam möglich wird.
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Ein verletzter Streuner braucht nach einer Hundeattacke dringend medizinische Hilfe. Unterstützt jetzt seine Behandlung.
In Griechenland brauchen unsere Shelterhunde im Sommer besonderen Schutz. Schatten, Wasser und Abkühlung machen jeden Tag einen Unterschied.
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